Du vergibst an jedes Kind einen Zettel mit einem bestimmten Gefühl. Es kann auch an mehrere Kinder das gleiche Gefühl vergeben werden. Die Kinder überlegen daheim in welcher Situation sie das Gefühl erlebt haben.
Die Kinder sitzen im Kreis und du fragst ein Kind in der Gruppe: “Wie gehts dir?”
Das Kind nenne das Gefühl und erzählt von der Situation, warum es sich so fühlt und was passiert ist. Es soll, wenn möglich auch die Mimik und Gestik den Erzählungen anpassen.
Alle anderen Kinder zeigen im Anschluss ihr Mitgefühl.
Beispiel:
Du: Hallo, wie gehts dir heute?
Kind: “Hallo, nicht so gut. Ich bin so sauer und traurig, weil mein Bruder immer mein Playmobil kaputt macht. Immer trampelt er darauf rum…”. Das Kind rollt die Augen, die Stirn ist gerunzelt. Arme können vor der Brust verschränkt sein.
Anderes Kind: “Das verstehe ich. Das hat meine kleine Schwester auch gemacht, aber ich verspreche dir, das wird bald besser, wenn er größer ist. Soll ich heute mit dir Playmobil spielen?”
Das Spiel kann über mehrere Tage hinweg gemacht werden, so dass es nicht zu lang wird und jedes Kind seine Situation erzählen kann.
Siehe Gefühlsalphabet für eine Auswahl an Gefühlen.
Ziel: Das eigene Gefühl benennen und erklären woher es kommt. Fühlen wie es ist, wenn jemand zuhört und Verständnis zeigt. Zusammenhang zwischen Gefühl und Körpersprache, Mimik und Gestik begreifen.