Du spielst den Kindern ein Lied vor, das sie sich erst in Ruhe anhören dürfen. Dabei können sie auch die Augen schließen. Anschließend dürfen sich die Kinder zu dem Lied bewegen oder tanzen. Sie können schnelle, abgehackte oder ruhige, fließende Bewegungen machen. Hüpfen oder sich drehen, je nach Belieben.
Wiederholt die Übung mit einem ganz anderen Lied, z.B. erst ein langsames klassisches Lied und als zweites einen fröhlichen aktuellen Hit. Auch hier dürfen die Kinder das Lied erst anhören und wahrnehmen, bevor sie sich dazu bewegen.
Anschließend wird diskutiert
- Wie haben sich die Kinder bei den beiden Liedern gefühlt? Geht es euch nach dem Tanz anders als davor?
- Macht Musik gute Laune? Kann sie auch traurig machen? Wieso?
- Wie haben sie die anderen Kinder wahrgenommen? Sieht der Tanz zu unterschiedlichen Liedern anders aus?
- Sprecht über die Bewegungen, die Körperhaltung, Mimik und Gestik.
Ziel: Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Einfluss von äußeren Faktoren auf das Gemüt und die Laune.
Material: Musikanlage, verschiedene Lieder