Die Kinder werden aufgefordert möglichst viele Gefühle zu nennen, die ihnen gerade einfallen und du notierst diese auf einem White Board, einer Pinnwand oder Blatt Papier. Bei kleineren Kindern kannst du auch die Gefühle für die Diskussion vorschlagen.
Ihr besprecht:
- wodurch werden diese Gefühle ausgelöst?
- wie kann man reagieren, wenn man diese Gefühle empfindet?
- wie kann man reagieren, wenn jemand anderes dieses Gefühl empfindet?
Ihr könnt täglich ein anderes Gefühl diskutieren und eine Gefühlswand gestalten, die sich die Kinder noch für einen gewissen Zeitraum anschauen können.
Beispiel: Wut
Das Kind wird wütend, weil der kleine Bruder die Spielsachen umgeworfen hat, die man gerade aufgebaut hatte. Die Kinder könnten sagen, dass man den Bruder haut, anschreit oder wegschubst. Es werden dann Alternativen gefunden und besprochen und auch die Sicht des kleinen Bruders sollte diskutiert werden.
Alternative: Wenn dein Kind starke Gefühle empfindet, kannst du einen in einem ruhigen Moment mit ihr/ihm darüber sprechen. Es hilft deinem Kind das jeweilige Gefühl zu benennen und Lösungen zu diskutieren. Am Besten ist es, wenn dein Kind selbst auf die Lösungen kommt.
Ziele: Benennen und Verstehen von Gefühlen. Umgang mit Gefühlen. Zusammenhang zwischen Gefühl und Verhalten verdeutlichen.